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Welchen Sinn hat mein Leben?

Das Leben hat einen Sinn. Gott ist unser liebevoller Vater. Er wünscht sich, dass wir glücklich sind und Freude am Leben haben. Er hat einen Plan aufgestellt, wie wir uns weiterentwickeln, aus Glauben leben und eines Tages zu ihm zurückkehren können. Gottes Plan wird häufig auch „Erlösungsplan“ genannt. Er verleiht unserem Leben hier auf der Erde Sinn und stellt es in einen größeren Zusammenhang, weil er auf die großen Lebensfragen Antwort gibt: „Woher komme ich?“ „Warum bin ich hier?“ und „Was passiert nach dem Tod?“

Das Leben ist eine Art Trainingslager für uns

Gott sandte uns zur Erde, damit wir durch angenehme, aber auch schmerzvolle Erfahrungen lernen und Fortschritt machen können. Er lässt uns zwischen Gut und Böse wählen und lässt uns selbst entscheiden, ob wir auch für unsere Mitmenschen da sein oder uns nur auf uns selbst konzentrieren wollen. Die Herausforderung besteht darin, dass wir Glauben an seinen Plan brauchen, auch wenn wir nicht alle Antworten kennen. Weil wir alle Fehler machen, sandte Gott seinen Sohn Jesus Christus, damit wir rein werden und Vergebung erlangen können. Wenn wir Jesus als unseren Heiland annehmen und seinem Beispiel folgen, werden wir weniger egoistisch und können in stärkerem Ausmaß Liebe, Frieden und Freude empfinden.

Erfahren Sie mehr über Gottes Erlösungsplan

Woher komme ich?

Bevor Sie geboren wurden, haben Sie bei Ihrem Vater im Himmel gelebt. Er kannte und liebte Sie und hat Ihnen beigebracht, welche Entscheidungen zu dauerhaftem Glück führen. Diese Zeit wird vorirdisches Dasein genannt.

Gott legte uns seinen Plan vor

Gott wollte, dass wir auf die Erde kommen, um einen greifbaren Körper zu erhalten. Hier stehen wir vor Herausforderungen und Situationen, aus denen wir lernen und durch die wir wachsen können. Auf diese Weise können wir Gott noch ähnlicher werden.

Jesus wurde als unser Erretter auserwählt

Gott wusste, dass wir Fehler machen würden, und so ersah er Jesus Christus dazu aus, auf die Erde zu kommen und für unsere Sünden zu leiden. Das Opfer Jesu ermöglicht es uns, Vergebung für unsere Sünden zu erlangen und von unseren Sünden rein gemacht zu werden, damit wir eines Tages wieder bei Gott leben können.

Was ist der Sinn meines Lebens?

Wir können uns nicht daran erinnern, dass wir bei Gott gelebt haben, bevor wir auf die Erde kamen. Infolgedessen müssen wir lernen, Glauben zu haben und zwischen richtig und falsch zu wählen. Das Leben ist nicht einfach, aber schwere Zeiten helfen uns, Glück und Frieden mehr zu schätzen.

Das Opfer Jesu

Jesus litt und starb für unsere Sünden. Sein Opfer entbindet uns jedoch nicht von unserer Verantwortung. Wir müssen uns dafür entscheiden, Jesus anzunehmen, indem wir umkehren, wenn wir einen Fehler gemacht haben, uns taufen lassen und seine Gebote halten.

Was geschieht mit uns, nachdem wir gestorben sind?

Wenn wir sterben, werden Geist und Körper getrennt. Der Geist geht in die Geisterwelt ein. Das ist ein Ort der Ruhe und des Glücklichseins für jeden, der gute Entscheidungen getroffen hat, und ein höllischer Zustand für jeden, der schlechte Entscheidungen getroffen hat.

Die Geisterwelt

Mit der Geisterwelt ist weder das Endziel erreicht noch das letzte Wort gesprochen. Weil Gott so liebevoll und gerecht ist, werden vielmehr alle Menschen in der Hölle, die zu Lebzeiten nicht von Jesus wussten, sein Evangelium kennenlernen und die Gelegenheit erhalten, ihn anzunehmen.

Wir werden alle wieder leben

Jesus hat den Tod überwunden, damit wir alle wieder leben können. Das nennt man Auferstehung. Wenn wir auferstehen, werden Geist und Körper wieder vereint. Der Körper wird dann vollkommen sein und nie wieder sterben.

Das Jüngste Gericht

Jesus wird uns nach unseren Taten und den Wünschen unseres Herzens richten. Er wird so barmherzig sein, wie er kann. Da unsere Taten und Wünsche unterschiedlich sind, gibt es im Himmel verschiedene Reiche oder Grade der Herrlichkeit.

Das celestiale Reich

Unser Vater im Himmel und Jesus leben im celestialen Reich. Wenn Sie nach den Lehren Jesu leben und durch sein Opfer von Sünde rein sind, gehen Sie in dieses Reich ein. Sie leben dann in Gottes Gegenwart und erfahren unvergängliche Freude.

Das terrestriale Reich

Wer das Evangelium Jesu Christi ablehnt, aber ansonsten ein anständiges Leben führt, erhält einen Platz im terrestrialen Reich.

Neustart
Das telestiale Reich

Wer in seinen Sünden verbleibt und nicht umkehrt, erhält einen Platz im telestialen Reich.

Finden Sie heraus, welchen Plan Gott für Sie hat

Jesus ist der Weg zu anhaltender Freude und zu ewiger Errettung

In der Bibel steht: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3:16.) Gott sandte Jesus, damit er uns von unseren Sünden errette. Die Lehren Jesu können unserem Leben Orientierung geben und uns dauerhafte Freude schenken. Sein Opfer macht es möglich, dass wir im Leben Sinn finden und zu dem werden, was in uns steckt. Wir können gleich heute damit beginnen.

Im Buch Mormon steht etwas über den Sinn des Lebens

Wie die Bibel enthält auch das Buch Mormon Weisungen von Gott an seine Kinder. Gott will, dass wir unser Leben gut bewältigen und Freude haben. Die Menschen, von denen im Buch Mormon die Rede ist, haben vor vielen Herausforderungen gestanden, die sie mit Hilfe ihres Glaubens überwinden mussten. Ihren Aussagen lässt sich einiges zum Sinn des Lebens entnehmen.

Erfahren Sie aus den heiligen Schriften mehr über den Sinn des Lebens

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„Mein Leben lang befand ich mich auf der Suche nach der Wahrheit. … Ich traf meine zukünftige Frau und lernte die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage kennen. Ich wurde immer neugieriger, was es mit diesem intensiven Gefühl auf sich hatte, das ich in den Versammlungen verspürte. Ich begann, im Buch Mormon zu lesen, und staunte über die Wahrheiten, die es bestätigte! Das Buch Mormon hat mir geholfen, die Bibel zu verstehen. … Wenn man im Buch Mormon liest, kann man sich dem Erretter inniger verbunden fühlen und den Sinn des Lebens besser verstehen.“

„Mit 21 Jahren machte ich meinen Abschluss am College und hatte damals alles, was ich mir immer gewünscht hatte: einen guten Beruf, ein tolles Auto, einen großen Freundeskreis – dennoch war ich nicht glücklich. Ich fühlte mich gedrängt, die Missionare zu kontaktieren, … und ich nahm ihre Aufforderung an, im Buch Mormon zu lesen. Ich las es und befasste mich eingehend damit. Ich betete und spürte, dass es wahr ist. … Mich der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage anzuschließen, war die beste Entscheidung meines Lebens. Das Evangelium erhebt nicht den Anspruch, dass das Leben nun perfekt ist, aber es verleiht einem die Fähigkeit, aus allem das Beste zu machen und dabei auch zu spüren, dass man nicht allein ist.“

„Als ich ein Jahr lang auswärts das College besuchte, spürte ich, es müsse doch mehr im Leben geben als die bloße Existenz von Tag zu Tag. Mir war klar, dass ich Gott finden musste. Ich wollte wissen, welche Kirche wahr ist. Deshalb erforschte ich viele Religionen. … Dann schickte meine beste Freundin die Missionare zu mir. Früher hätte mich das verärgert, doch ich war an einem Punkt angelangt, wo ich aktiv nach Antworten suchte. Ich wollte es selbst wissen. Die Botschaft der Missionare über den Plan des Glücklichseins unseres himmlischen Vaters fand in meinem Herzen Widerhall, als hätte ich das alles schon zuvor gewusst, aber ich musste es noch ein weiteres Mal hören. Es kam mir alles so bekannt vor. Ich wollte ja etwas, was wirklich zählt, und nicht bloß flüchtigen Genuss. Ich wollte wahrhaft glücklich sein. Als ich hörte, dass Gott einen Plan des Glücklichseins für mich hat, hatte ich das Gefühl, dass das stimmt. Zu wissen, dass der Vater im Himmel ein liebevoller Vater ist und dass ich sein Kind bin, dass er seinen Sohn Jesus Christus gesandt hat, der sich um unseretwillen geopfert hatte und auferstanden war, weil er uns liebte – das war Gold wert. … Vom Plan des Glücklichseins zu erfahren, das war die süßeste Frucht, von der ich je gekostet hatte. Mein Leben hat Sinn, mein Leben hat eine Ausrichtung, und zwischenmenschliche Beziehungen und das Familienleben haben eine Bedeutung.“

„Seit meiner Jugend stelle ich mir die Frage nach dem Sinn des Lebens. Genau um diese Fragen ging es mir: „Warum bin ich hier?“ „Woher komme ich?“ und „Wohin gehe ich?“ Als ich dann die Missionare kennenlernte, gaben sie mir Antwort darauf. Wichtiger als ihre Antworten war allerdings der innere Friede, der ihre Worte begleitete. Es war, als hätte mein Leben ganz plötzlich einen Sinn, und mir wurde bewusst: Solange ich dem Herrn nahe bleibe, hat mein Leben immer einen Sinn. Es ist ein wundervoller Segen, der Kirche anzugehören und diese Gewissheit und dieses Zeugnis von Jesus Christus zu haben. Ich weiß: Mein Leben liegt in seiner Hand. Und mit diesem Ausblick und dieser friedevollen Zuversicht ist die Zukunft längst nicht mehr so furchteinflößend. Mir ist bewusst geworden, dass der Zweck unseres Daseins darin besteht, dass wir glücklich werden. Das Leben ist nicht immer einfach, aber ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass ich ein glücklicher Mensch bin.“

„Der Gedanke ist nahezu verrückt, dass ich mich dieser Kirche angeschlossen habe. Den Großteil meines Lebens habe ich ohne die geringste Ahnung davon verbracht, wer Gott und Jesus Christus wirklich sind. Meine Familie war nicht religiös und die Familienverhältnisse waren furchtbar zerrüttet. Ich hatte wahrhaftig keine schöne Kindheit. Ich hatte nie gewusst, dass es mehr im Leben gibt oder dass es einen Vater im Himmel gibt, dem ich wichtig bin. Ich hatte keine Ahnung davon, dass mein Leben Sinn hat. In der Highschool merkte ich dann aber, dass ich mir vom Leben mehr erhoffte. Mir wurde klar, dass es doch mehr geben müsse als das Leben, das ich damals führte, und ich wollte diese Abwärtsspirale nicht weiterverfolgen. Ich wandte mich an eine Freundin, die Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage war, und bat sie, mich mit zur Kirche zu nehmen. Ich ging zur Kirche und ich wusste sogleich, dass das das Richtige ist. Ich fing an, mich mit den Missionarinnen zu treffen, und mein Herz wandelte sich. Ich fühlte mich dort so wohl, und alles ergab einfach Sinn. Natürlich wusste ich noch längst nicht alles, doch ich hatte Glauben. Ich wusste, dass mein Erretter für meine Sünden gelitten hatte, wie er das auch für alle anderen Menschen getan hatte. Ich wusste, dass mir meine Sünden vergeben werden konnten, und das war für mich eine Erfahrung, die mich demütig stimmte. Ich betete von ganzem Herzen und ich kam zu der Gewissheit, dass der Vater im Himmel genau das von mir wollte. Mich zu seinem Evangelium zu bekehren war die beste Entscheidung meines Lebens. Lange Zeit war ich verloren gewesen, doch nun kenne ich den Sinn meines Lebens und ich weiß, dass es mehr gibt als nur diese Zeit zwischen Geburt und Tod.“

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